Pressestimmen | Michele K. Troy: Die Albatross Connection

Meinung
»Das immer wieder staunenswert akribische und spannende opus magnum ist nicht nur als Text ein Genuss, sondern auch in der deutschen Version - Umschlag, Bindung, Papier, Typographie - ein Prachtwerk. [...] So viel Sorgfalt, so viel Geschmack!«
M. Wegner | 17.12.2021 |
 
Buchkritik
»Es gibt ja manchmal so historische Geschichten, die sind so unglaublich, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken könnte. Dazu gehört auf jeden Fall die des Albatross-Verlags.«
 
Buchempfehlung
»Das Buch ist eine gründlich recherchierte Studie, im Ergebnis aber gleichzeitig der Roman vom Aufstieg und Niedergang eines schillernden Verlags und der ihn betreibenden, nicht minder schillernden Persönlichkeiten in dramatischen Zeiten: komplex wie gute Literatur, aufschlussreich wie populäre Geisteswissenschaft und unterhaltsam wie ein Wirtschaftskrimi.«
Hans von Trotha, Deutschlandfunk Kultur | 19.05.2022 | www.deutschlandfunkkultur.de
 
Podcast with Michele K. Troy
»Michele K. Troy is professor of English at Hillyer College at the University of Hartford. She studies Anglo-American literary modernism in continental Europe and is the author of Strange Bird: The Albatross Press and The Third Reich, the first book to be written about the Albatross Press, a Penguin precursor, that entered into an uneasy relationship with the Nazi regime to keep Anglo-American literature alive under facism.«
The Bibliofile | 27.09.2021 | www.thebibliofile.ca
 
Buchbesprechung
»Der Versuch, diese Buchhandelsgeschichte biografisch gesättigt und auf reichhaltigstem Quellenstudium ruhend nachzuerzählen, ist ein schwieriges Unterfangen, das Troy ausgezeichnet meistert. Sie zieht den Leser mit erzählerischen Elementen in die Story hinein, streift dabei Episoden, die von Enteignung, Exil, Flucht, Spionage, Krieg und Heimkehr berichten. Sie entfaltet ein Panorama der Personen und Ereignisse, das bunter und facettenreicher kaum sein könnte.«
 
Buchbesprechung
»Beruhte Troys Buch nicht auf archivalischen Quellen, könnte man es für eine Mischung aus Abenteuerroman und Wirtschaftskrimi halten.«
Mark Lehmstedt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 12 | 11.03.2022 |
 
Buchbesprechung
»Anders als dem namensgebenden Vogel war dem Albatross-Verlag nur eine Lebenszeit von gut einem Jahrzehnt beschieden. Doch in dieser Zeit überstiegen die "Flügelspannweite" ebenso wie die zurückgelegte Wegstrecke jedes erwartbare Maß. Es waren nicht die Seelen verstorbener Seeleute, sondern die quicklebendigen Geister der modernen englischsprachigen Literatur, die Albatross in einer Zeit der geistigen Ödnis für wenig Geld jedermann zugänglich machte. Mehr kann ein Verlag nicht leisten.«
Mark Lehmstedt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 12 | 11.03.2022 |
 
Interview
»Ich hoffe, dass mein Buch nicht nur unsere Kenntnisse der Vergangenheit bereichert, sondern auch unsere Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Es enthält Lehrstücke - auch Mahnendes vielleicht - über Nutzen und Missbrauch von Propaganda, über die Macht des Mutes und menschliche Stärken und Schwächen und Fehleinschätzungen. Es zeigt, wie klein der Schritt von der Unterdrückung der Ideen zur Verfolgung der Menschen ist.«
 
Interview, Podcast
»Michele Troy hat diese Spur aufgenommen, in jahrelanger Recherche ist ein großes Buch entstanden, das es jetzt auch in Deutsch gibt, ein Wissenschafts-Thriller ersten Ranges ist es geworden.«
 
Buchempfehlung
»Die Autorin hat akribisch recherchiert und beschreibt alles entlang der handelnden Personen. Dadurch entsteht ein Spannungsbogen, der nicht nur historisch interessierte Leser*innen in seinen Bann ziehen dürfte.«
Dr. Joachim Weigelt, ekz.bibliotheksservice GmbH | 04.04.2022 |
 
Rezension
»Troy’s book is simultaneously a good read, meticulously researched, and a lasting contribution toward a more nuanced understanding of censorship, publishers and readers in 1930s Europe.«
 
Buchbesprechung (ab Minute 12)
»Kennen Sie den Albatross vom Albatross-Verlag? Er ist heute ein vollkommen vergessener Verlag. Dabei hat er in den 30er-Jahren, also unter den Nazis, in Deutschland in großer Auflage Bücher veröffentlicht. Und was das Besondere ist: Bücher von Autorinnen und Autoren, die zu der Zeit in Deutschland eigentlich schon verboten und verbrannt wurden.
Wie hat der Verlag das geschafft? Das hat sich auch die amerikanische Buchwissenschaftlerin Michele K. Troy gefragt als sie über so ein Albatross-Buch gestolpert ist und dann die ganze irrwitzige Geschichte dahinter entdeckt hat.«
 
Buchbesprechung (ab Minute 12)
»Ihr Buch Die Albatross Connection erzählt, wie verbotene Literatur in die deutsche Diktatur geschmuggelt wurde.«
Kulturzeit 3sat | 30.06.2022 | www.3sat.de