Thor Kunkel

Das Schwarzlicht-Terrarium

Digitale Werkausgabe Band 1

Nur als eBook erhältlich
ca. 543 Seiten

13.01.2023


19,99 € (D) / 20,60 € (A) inkl. MwSt.
ISBN 978-3-95890-553-5

Pulp Fiction trifft auf utopisch-technische Fantasie und schwarze Komödie

Kamerun, ein elender Stadtteil von Frankfurt, am Ende der Siebzigerjahre, die Zeit des Stillstands, der Langeweile und der Desillusionierung. Hier wohnen die Loser und zugleich die Helden dieser Geschichte: wie Fußmann, der daran arbeitet, die Menschheit mithilfe einer Wunderdroge zu befreien. Oder Eddi, Waffenhändler und verkannter Elvis-Nachfolger. Nicht zuletzt Sonny, der sich als Putzmann in einem Bodybuilding-Studio durchschlägt. Was sie vereint: ihre Hoffnung auf Erlösung durch die Naturwissenschaft, ihr Warten auf eine bessere Zukunft – und ihr verzweifelten Versuche, dem eigenen Leben eine Richtung zu geben.

  • Gnadenloses Porträt der Generation »Opel Kadett«
  • Fängt den Lebensstil der späten 1970er-Jahre perfekt ein
 

 
 
Pressestimmen
 

»Die Desillusionierung ist komplett. Die Gesellschaft, der Mensch haben ihre Möglichkeiten erschöpft. Es gilt die Welt neu zu denken.«
FAS (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), aus dem Kanon der »25 wirkungsvollsten deutschen Bücher der letzten 20 Jahre«

»Für seinen Roman Das Schwarzlicht-Terrariumerhielt Thor Kunkel 1999 den Ernst-Willner-Preis beim 23. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Die Jury entdeckte das Lebensgefühl einer ganzen Generation und prophezeite gar ein Kultbuch. Kunkels 640-Seiten-Wälzer ist viel mehr als Pulp-Literatur. Gespickt mit naturwissenschaftlicher Theorie, philosophischen Exkursen, Gewalt, Drogen und rasanten Dialogen, stellt der Text auf verschärfte Weise die Frage nach dem Sinn des Lebens.«
Der Spiegel, Kulturspiegel

»Immer wieder schlägt Kunkel den Bogen vom All zur Amöbe, von der Poesie des Alltags zur wissenschaftlichen Beschreibung biochemischer Abläufe.«
Frankfurter Rundschau

»… großartiger Frankfurt-Roman, ein erstaunliches Buch.«
taz

»Kunkel erzählt aus dem Inneren der Köpfe, in der Sprache der Figuren, komisch, wirr, passioniert und hellsichtig. Dabei kommt er ganz ohne den weltanschaulichen Leim aus, der so viele Bücher zusammenhält, und macht dennoch unendlich viel mehr, als bloß zu dokumentieren.«
Die Welt

»Faszinierend ist, dass hier ein deutscher Autor von Thomas Pynchon gelernt hat, wie man Popkultur und Wissenschaft, Schweinkram und Philosophie zu Literatur verdichtet.«
Buchreport Nr. 50

»Tatsächlich ist das Schwarzlicht-Terrariumweit mehr als eingedeutschte Pulp-Prosa …«
Die Woche

»Viel gewagt, viel gewonnen … ein gelungenes Debüt.«
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

»Prollig, lustig, hoffnungslos.«
Volker Weidermann, taz



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