Gesicht Zeigen!

Mein Kampf - gegen Rechts

168 Seiten gebunden mit Schutzumschlag 12,0 x 19,0 cm


14,00 € (D) / 14,40 € (A)
ISBN 978-3-95890-027-1 WG 1973

Die Antwort auf Hitlers »Neuauflage« 
Am 31. Dezember 2015 ist der Urheberrechtsschutz für Hitlers Hetzschrift Mein Kampf erloschen. Das Buch, das den Ausgangspunkt für den Rassismus unserer Tage in sich trägt, darf wieder verlegt werden. Zu einem Zeitpunkt, der gefährlich ist: Pegida boomt, Flüchtlingsheime brennen und Terroranschläge werden von rechten Parteien genutzt, um Vorurteile und Hass zu schüren. Mein Kampf – gegen Rechts hält der Neuauflage von Hitlers Hetzschrift elf starke Menschen entgegen. Menschen, die mit rechtem Gedankengut und rechter Gewalt zu kämpfen haben, und Menschen, die dagegen aufstehen. Ihre Berichte berühren,inspirieren und ermutigen dazu, selbst mitzukämpfen – gegen die drohende rechte Schieflage unserer Gesellschaft.
Hernán D. Caro lernte als kolumbianischer Student in Deutschland, was es heißt, für Deutsche ein Fremder zu sein, und wie man die Ablehnung überwindet.
 
MoscheDagan überlebte Auschwitz und lernte erst im hohen Alter von seiner Enkelin, wie wichtig es ist, seine Geschichte weiterzutragen.
 
Emma Louise Meyer versucht Tag und Nacht, Flüchtlingen am Hamburger Hauptbahnhof den Weg zu weisen, und landete einen Youtube-Hit mit ihrem verzweifelten Appell um Hilfe.
 
José Paca kamvor mehr als 26 Jahren aus Angola nach Erfurt und muss bis heute Menschen gegenübertreten, die meinen, er gehöre nicht hierher, weil er eine andere Hautfarbe hat.
 
Wana Limar wuchs als afghanisches Flüchtlingskind in Deutschland auf und versucht als MTV-Videostar und Modebloggerin, Flüchtlingskindern von heute Mut zu machen.
 
Frank Kimmerle stellt sich in LeipzigWoche für Woche der radikalen Legida-Bewegung entgegen und zeigt Jugendlichen, wohin Rassismus und Menschenhass schon einmal geführt haben.
 
Andreas Hollstein musste als Bürgermeister einer sauerländischen Kleinstadt mitansehen,wie eine Flüchtlingsunterkunft brannte, und nahm dennoch 100 Menschen mehr auf, als er musste.
 
Nicola-Canio di Marco bringt jungen Menschen bei, wohin nationalistische Gedanken führen: zu Krieg, Chaos und Vernichtung.
 
Irmela Mensah-Schramm putzt seit dreißig Jahren rechtsextreme Slogans auf offener Straße weg – auch wenn sie dadurch regelmäßig Strafverfahren riskiert.
 
Dominik Bloh hat als Obdachloser auf den Straßen erlebt, wie es ist, alleingelassen zu werden, und hilft deshalb Flüchtlingen als Freiwilliger in der Hamburger Kleiderkammer.
 
Robert Koall erlebt in Dresden, wie sich normale Stadtbürger radikalisieren und in aller Unschuld den mal bizarren, mal blanken Hass ausdrückenden Pegida-Parolen folgen.  
 
Mit dem Kauf von Mein Kampf – gegen Rechts kann jeder ein Zeichen gegen Rechts setzen. Denn vom Erlös jeden Buches geht ein Euro an »Gesicht Zeigen!«, eine Initiative, die sich seit 15 Jahren gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt und für ein weltoffenes, menschenfreundliches Deutschland einsetzt. www.gesichtzeigen.de