Ludger Volmer

Kriegsgeschrei

und die Tücken der deutschen Außenpolitik

Geb. mit Schutzumschlag, 256 Seiten, Format 13,7 x 21,7 cm


€ 18,99 (D) / € 19,60 (A) / CHF 27,50
ISBN 978-3-944305-24-0, WG 1970

SO HAT MAN AUSSENPOLITIK NOCH NICHT GELESEN  
 
Kriege im Kosovo, in Afghanistan, im Irak – sie waren und sind umstritten, zerrissen Freundschaften und spalteten Parteien. Das Entscheidungsdilemma der Verantwortlichen, in diesem Buch wird es greifbar, geschildert von einem, der lange Zeit mittendrin steckte. Die zwölf Kapitel erzählen, was ein engagierter Außenpolitiker erleben kann – spannend, manchmal witzig, oft nachdenklich und provokativ.  
 
Auf überraschende Weise gibt Ludger Volmer Einblicke hinter die Kulissen der großen politischen Bühne. Wie veränderte sich die Außenpolitik unter rotgrünen Vorzeichen? In welche Entscheidungsdilemmata geriet er, als militärische Interventionen unvermeidbar schienen? Wie ging er mit der überkommenen außenpolitischen Leitidee um, Märkte für den deutschen Export zu erschließen? Für Volmer stand immer im Vordergrund, zur Zivilisierung der Weltgesellschaft beizutragen. Hautnah schildert er Hintergründe und oft bizarre Situationen, mit Details, die noch nie an die Öffentlichkeit gelangten. Manches widerspricht den kursierenden Deutungen. Das Buch ist eine ebenso unterhaltsame wie brisante autobiografische Bilanz, in der sich politischer Jargon und wissenschaftliche Reflexion mischen.
»Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei« J. W. Goethe in Faust