Ort: Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Zeit: 10.11.2018, 14:00-15:30 Uhr
 
Mit Volker Beck, Ulrike Jureit, Franziska Schreiber und Bettina Stangneth
Gesprächsleitung: Per Leo

Eine Veranstaltung im Berliner Ensemble, kuratiert von Anja Nioduschewski
 
"Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome", erklärte Ministerpräsident Kretschmer zu den Ausschreitungen in Chemnitz. Was dann? Hass und Gewalt gegen Fremde, Asylsuchende und Andersgläubige eskalieren: schrittweise, verbal wie physisch, gut organisiert und orchestriert, auf den Straßen, im Netz, in unseren Parlamenten.
Erleben wir vielleicht gerade die Renaissance eines völkischen Nationalismus in Deutschland? Tendenz rechts? Oder warum reaktivieren die heutigen innen- und weltpolitischen Krisen alte Feindbilder, Ängste und politische Strategien, die wir für überwunden hielten? Warum stoßen sie bei vielen Bürgern auf Resonanz? Und wie stabil ist unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung wirklich? Wird die Berliner doch noch zur Weimarer Republik?

 
Weitere Informationen unter:
https://www.berliner-ensemble.de/inszenierung/dunkeldeutschland