burnet_seinblutigesprojekt_72

Sein blutiges Projekt

Der Fall Roderick Macrae

17,99 €
Enthält 7% MwSt.
zzgl. Versand

344 Seiten, Klappenbroschur, 13,7 × 21,7 cm

Aus dem Englischen von Claudia Feldmann

 

Art.-Nr.: 978-3-95890-055-4 Kategorie: Schlüsselworte: , , , auch als ebook erhältlich
Preis: 17,99 € (D) / 18,50 € (A)
Autor: Graeme Macrae Burnet
Verlag: Europa Verlag

Auf der Shortlist des Man Booker Prize: Der grandiose literarische Thriller vom schottischen Shootingstar Graeme Macrae Burnet

August 1869: Ein verschlafenes Bauerndorf an der Westküste Schottlands wird von einem brutalen Dreifachmord erschüttert. Der Täter ist rasch gefunden. Doch was trieb den 17-jährigen Roderick Macrae, Sohn eines armen Pächters, dazu, drei Menschen auf bestialische

Weise zu erschlagen? Während Roddy im Gefängnis auf seinen Prozess wartet, stellen die scharfsinnigsten Ärzte und Ermittler des Landes Nachforschungen an, um seine Beweggründe aufzudecken. Ist der eigenbrötlerische Bauernjunge geisteskrank? Roddys Schicksal hängt nun einzig und allein von den Überzeugungskünsten seines Rechtsbeistandes ab, der in einem spektakulären Prozess alles daransetzt, Roderick vor dem Galgen zu bewahren.

Sein brillanter Spannungsroman offenbart Graeme Macrae Burnet als außergewöhnliche neue Stimme im Genre des psychologischen Thrillers. Mühelos versetzt er den Leser mitten ins Schottland des 19. Jahrhunderts und zu den Anfängen der Kriminalpsychologie. Kunstvoll verquickt er dabei Rodericks eigene Aufzeichnungen mit Gerichtsunterlagen, medizinischen Gutachten und der Prozessberichterstattung. Während er die Annahmen der Leser über die eigentlichen Tathintergründe immer wieder raffiniert ins Leere laufen lässt, enthüllt sich die dunkle Wahrheit erst in einem fulminanten Gerichtsdrama.

 

»Ein meisterhafter psychologischer Krimi«

Ian Stephen

»Ein wahrhaft raffinierter Thriller – faszinierend vielschichtig«

Daily Express

 

  • Einzigartige Spannung vom schottischen Ausnahmetalent Graeme Macrae Burnet
  • Eine faszinierende Reise in das Grenzland von Recht und Wahnsinn
  • Auf der Shortlist für den renommierten Man Booker Prize 2016

 

Podcast bei Krimikiste:

Pressestimmen

Faust-Kultur | 01.04.2017

Vexierbild eines Mörders

Ein brutaler dreifacher Mord an der Nordwestküste Schottlands – aus der Not heraus oder aus niederen Motiven? Graeme Macrae Burnet überlässt in seinem literarischen Puzzle „Sein blutiges Projekt“ dem Leser die Entscheidung. Ein intelligentes Spiel um die Konstruktion von Wirklichkeit im Diskurs, meint Kirsten Reimers.

Den Beitrag können Sie hier nachlesen.

Zur Quelle

Buch aktuell I Sommerausgabe

Sein blutiges Projekt

Die Besprechung in dem Magazin buch aktuell können Sie über unten stehenden Link nachlesen (Seite 31).

Zur Quelle

Krimirezensionen | 11.05.2017

Sein blutiges Projekt bietet einigen Stoff für Liebhaber ganz verschiedener Gattungen der Kriminalliteratur: Historisches mit der Darstellung der sozialen Verhältnisse im ländlichen Schottland des 19. Jahrhunderts, Psychologisches mit den Beziehungen der Figuren und der entscheidenden Frage nach dem Motiv und auch ein spannendes Justizdrama. All das hervorragend komponiert in einem Fake-True-Crime-Gewand. Ein wirklich hervorragender Roman, von mir gibt es eine klare Empfehlung.

Die vollständige Besprechung finden Sie hier.

Zur Quelle

der Freitag | 22.04.2017

„His bloody local shop“
Porträt Graeme Macrae Burnet ist eine außergewöhnliche neue Stimme im Genre des psychologischen Thrillers. Ein Besuch in Culduie, wo sich Schafe und Wollschweine Gute Nacht sagen
von Marcus Müntefering

Das Buch ist weit mehr als ein spannender historischer Thriller mit metafiktionalen Mätzchen. Burnets Schilderung des harten Lebens der Crofter im 19. Jahrhundert berührt, auch weil der Leser spürt, dass hier ein Autor wirklich sorgfältig recherchiert hat.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Zur Quelle

Zeit Online | 05.04.2017

Mord in den Highlands
Graeme Burnets fiktiver Dokumentarroman über einen Fall von 1869 ist ein Meisterwerk.
Von Tobias Gohlis

Den Online-Artikel finden Sie hier. Der Text erschien außerdem in der Printausgabe der Zeit am 6. April 2017.

Zur Quelle

Süddeutsche Zeitung | 04.04.2017

Der Mord und das Archiv
Ein Siebzehnjähriger metzelt drei Nachbarn. Graeme Macrae Burnet inszeniert die blutige Mordgeschichte aus den schottischen Highlands des 19. Jahrhundert als Frage nach dem Warum.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Zur Quelle

Buchmarkt | 01.04.2017

Bücher und Autoren heute in den Feuilletons und ein „blutiges Projekt“

Frankfurter Rundschau

„Ein Mörder auf seinem Weg zur Tat“: Ein Besuch in dem schottischen Dorf, das Graeme Macrae Burnet für seinen Roman Sein blutiges Projekt (Europa) ausgewählt hat, um „seine Leser in die Irre zu führen – was sehr gut funktionierte“. (Macht neugierig!)

Den Artikel finden Sie hier.

Zur Quelle

Frankfurter Rundschau | 31.03.2017

Ein Mörder auf seinem Weg zur Tat
Zu Besuch in dem schottischen Kaff Culduie, das Autor Graeme Macrae Burnet als Schauplatz für „Sein blutiges Projekt“ wählte – und um seine Leser in die Irre zu führen. Das hat sehr gut funktioniert.

Dass „Sein blutiges Projekt“ oft bei der Kriminalliteratur eingeordnet wird, betrübt Burnet nicht (es schmälert auch nicht gerade den Verkauf), auch wenn er es eigentlich für das falsche Etikett hält. Er sage immer: „It’s not a crime novel, but a novel with a crime“ – es ist ein Roman mit einem Verbrechen, aber kein Kriminalroman.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Zur Quelle

FAZ/FAS | 01.03.2017

Diese Krimis sollten Sie im März gelesen haben
F.A.S. und Deutschlandradio Kultur präsentieren die besten Krimis: Auch im März wird gestohlen, gemordet und ermittelt, in Zentralafrika und in Paris, auf den Hebriden und in Berlin.

3. Platz Graeme Macrae Burnet – Sein blutiges Projekt

 

Den Beitrag finden Sie hier.

Zur Quelle

Deutschlandfunk | 28.02.2017

Literarische Kriminalromane

Kirsten Reimers: “Ein angeblich historischer Dreifachmord. Entworfen wird ein Vexierbild des Falles, sehr spannend und sehr intelligent gemacht. Eindeutig ein Kriminalroman, es geht um die Suche nach Wahrheit. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen: ‚Gibt es überhaupt so etwas wie eine Wahrheit?‘ Ein Spiel mit der Frage, wie Wirklichkeit konstruiert wird. Auf jeden Fall besser als bei Chirovici! Das Buch zeigt, was im Genre stecken kann, wenn man es beherrscht.”

Den vollständigen Text finden Sie hier.

Zur Quelle

Radio Bremen | 23.02.2017

Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt

Dudelsack, Karorock und das Monster von Loch Ness. Drei Dinge, für die Schottland steht. Aber auch im Bereich der Krimiliteratur machen schottische Autoren von sich reden. Graeme Macrae Burnet ist einer von ihnen und war 2016 auf der Shortlist für den “Man Booker Prize”. “Sein blutiges Projekt” heißt Burnets neuester Krimi.

 

Den Beitrag finden Sie hier.

Zur Quelle

Los Angeles Times I Englisch | 22.02.2017

L.A. Times Book Prize finalists include Zadie Smith and Rep. John Lewis; Thomas McGuane will be honored

“Sein blutiges Projekt” ist in der Kategorie “Mystery/Thriller” für den L.A. Times Book Prize nominiert. Den Text dazu finden Sie hier.

Zur Quelle

dpa I Focus I Hamburger Abendblatt I Westfälische Nachrichten I Lübecker Nachrichten | 21.02.2017

Psychothriller und Justizdrama: „Sein blutiges Projekt“

Burnet hat sehr clever mit den Erwartungen von Lesern an historische Dokumente und der Faszination mit einer ungewöhnlichen Situation jongliert. Justizdrama, historischer Roman und Psychothriller: „Sein blutiges Projekt“ ist alles in einem.

Die vollständigen Artikel finden Sie hier:

Focus

Hamburger Abendblatt

Westfälische Nachrichten

Lübecker Nachrichten

Zur Quelle

SPIEGEL Online | 08.02.2017

“Sein blutiges Projekt” über Dreifachmord
Alternative Wahrheiten aus dem 19. Jahrhundert
Wer der Mörder ist, ist klar: Ein 17-jähriger schottischer Bauernsohn hat drei Menschen getötet. Aber warum? Dazu legt der Kriminalroman von Graeme Macrae Burnet mehrere mögliche Sichtweisen vor.

Von Marcus Müntefering

Den Artikel können Sie hier lesen.

Zur Quelle

ekz.bibliotheksservice GmbH | ID 2017/07 | Februar 2016

Im August 1869 verübt der 17-jährige schottische Bauernsohn Roderick “Roddy” Macrae einen bestialischen Dreifachmord am sadistischen Verwalter Lachlan Mackenzie und dessen beiden Kindern. In spektakulärem Prozess wird die Vorgeschichte aufgerollt, die den Jungen zu seiner Verzweiflungstat trieb. Bitterste Armut, verbohrtes Spießertum (z.B. vonseiten des Dorfpfarrers), Rückständigkeit gesellschaftlicher Strukturen und die vergebliche Hoffnung eines Begabten, solchen Zuständen zu entrinnen, spielen dabei eine Rolle.

Die Besprechung finden Sie hier.

Zur Quelle

Lovelybooks | 08.02.2017

A bloody masterpiece and definitely a must-read!

Mit „Sein blutiges Projekt: Der Fall Roderick Macrae“ ist Graeme Macrae Burnet außergewöhnliche Literatur gelungen, die gekonnt mit den Erwartungen der Leser spielt. Eine Mischung aus historischem Roman und Psychothriller, der als clever gemachte True Crime Story mit „zufällig“ aufgefundenen „authentischen“ Dokumenten daherkommt, hochpolitisch in der Schilderung der Lebensbedingungen der armen schottischen Landbevölkerung sowie dem repressiven Klassensystem der damaligen Zeit.

Die vollständige Besprechung finden Sie hier.

Zur Quelle

Börsenblatt | 29.01.2017

True-Crime-Novitäten

Das Grauen wartet nebenan

Was sich auf den ersten Blick als reiner True-Crime-Titel präsentiert, entpuppt sich als spannendes literarisches Puzzle – dem Autor gelang damit der Sprung auf die Shortlist für den Man Booker Prize 2016.

Den Artikel können Sie hier nachlesen.

 

Zur Quelle

Niklas Leseblog

Dieses Buch ist ein ganze besonderer Krimi/Thriller. Er lebt vor allem von einem: Den unterschiedlichen “Kapiteln” und Stilen. Denn in Interview-Formen, Berichten, Aussagen, Zeugenaufnahmen, etc. führt Graeme Macrae Burnet den Leser zu den Anfängen der Kriminalpsychologie. Das kann entweder sehr langweilig sein, oder wie in diesem Fall – sehr interessant und faszinierend. Denn der Autor schafft es, durch seine vielseitige Geschichte das Buch immer besonders und interessant zu halten.

Sehr außergewöhnlich und sehr besonders!

Den vollständigen Blog-Beitrag finden Sie hier.

Zur Quelle

Büchereule | 09.01.2017

Graeme Macrae Burnet legt im Kostüm eines True-Crime-Romans eine messerscharf formulierte Sozialstudie der Lebensbedingungen schottischer Kleinbauern vor. Dabei entlarvt er den Rassismus der zur damaligen Zeit herrschenden Klasse, der im Windschatten vorgeblicher Wissenschaftlichkeit auftritt. Ebenso wird die fragwürdige Rolle der Kirche demaskiert, die die feudalen Zustände stützte und einer verhungernden Bevölkerung nicht mehr zu bieten hatte als Kritik an ihrer mangelnden Gläubigkeit. Die Zeugenaussagen, die der Autor zusammenstellt, entlarven eher deren Urheber und ihre Schwächen, als dass sie zum Persönlichkeitsbild von Roderick beitragen. Die Begutachtung von Rodericks Zurechnungsfähigkeit wirkt wie purer Sarkasmus, wenn zu Zeiten eines ausgeprägten Aberglaubens das Mitglied einer Familie mit Verbindungen zur „Anderen Welt“ darauf untersucht wird, ob es über Dinge spricht, die nicht zu sehen sind.

Den vollständigen Blogbeitrag finden Sie hier.

Zur Quelle

Veranstaltungen

Lesereise von Graeme Macrae Burnet – Paderborn... | 01.07.2017 19:00
Studiobühne Paderborn | Paderborn
Lesereise von Graeme Macrae Burnet – Bochum | 30.06.2017 14:00
Universität Bochum |
Lesereise von Graeme Macrae Burnet – Köln | 29.06.2017 12:00
Universität zu Köln II |

Downloads