SchneiderSuess_Nebelkinder_72

Nebelkinder

Kriegsenkel treten aus dem Traumaschatten der Geschichte

19,99 €
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Geb. mit Schutzumschlag, 384 Seiten, Format 13,7 x 21,7 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-91-2, WG 1948 Kategorie: auch als ebook erhältlich
Preis: 19,99 € (D) / 20,60 € (A) /28,90 CHF
Autoren: Michael Schneider, Joachim Süss
Verlag: Europa Verlag

SIE SUCHTEN SICH SELBST UND FANDEN IHRE FAMILIEN IM KRIEG

 

Wie hat das Kriegsschicksal der Eltern und Großeltern das eigene Leben beeinflusst? Heute ist unbestritten: Es gibt ein transgenerationales Erbe von Traumaschatten – Lasten längst vergangener Ereignisse, die noch immer das Leben der Kinder- und Enkelgeneration verdunkeln.

 

Namhafte Vertreter der Generation Kriegsenkel zeigen, welche Antworten sie auf die Herausforderungen ihrer Biografie und Familiengeschichte gefunden haben: Es sind Kinder und Enkel von NS-Tätern, Flüchtlingen und Vertriebenen, Frontsoldaten der deutschen Wehrmacht und Überlebenden des alliierten Bombenkrieges.

 

Die meisten der sogenannten Kriegsenkel ahnten einen Großteil ihres Lebens nicht, welche Auswirkungen ein lang zurückliegender Krieg und die Verstrickungen der eigenen Familie auf die persönliche Biografie haben. Welche Aufgaben und Herausforderungen gilt es zu bewältigen, welche Lasten im Interesse einer gemeinsamen europäischen Geschichte und Verantwortung abzutragen? Von ihrer sehr persönlichen Entdeckungsreise erzählen die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie. So wird eine Vision von Versöhnung und Heilung lebendig, die in die Zukunft weist.

Mit einer Einführung von Sabine Bode, Bestsellerautorin von Kriegsenkel und Die vergessene Generation und Beiträgen von:

Bettina Alberti
Kathleen Battke & Thomas Bebiolka
Angela Baumgart
Sabine Behrens
Andreas Bohnenstengel
Merle Hilbk
Gabriele Lorenz-Rogler
Ingrid Meyer-Legrand
Katharina Ohana
Mariel Pauls-Reize
Ulrike Pohl
Antje Pohl
Rasmus Rahn
Roswitha Schieb
Annedore Schiffer
Daniela Schiffer
Michael Schneider
Till Scholtz-Knobloch
Alexandra Senfft
Christa Spannbauer
Joachim Süss
Anne-Ev Ustorf

Sabine Bode in ihrer Einführung zum Buch Nebelkinder:

»Irreführung in Familien ist weit verbreitet – sie kann die seelische Gesundheit nachwachsender Generationen beeinträchtigen. Die stärkste Motivation von Kriegsenkeln, Familiengeheimnissen auf den Grund zu gehen, ist die, das ungute Erbe mit seinen Nebeln und Irrlichtern nicht auch noch an die eigenen Kinder weiterzugeben. Darum räumen sie auf. Darum stellen sie Eltern und Verwandten unbequeme Fragen. Die emotionale Aufarbeitung hat begonnen, und wo sollte diese stattfinden, wenn nicht in den Familien.«

          Sabine Bode

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Das Buch NEBELKINDER trifft einen Nerv der Zeit!
Ausverkaufte Häuser in Hamburg und München

 


Foto: Andreas Bohnenstengel

Hier Lesung in den wunderschönen Räumen der Münchner Juristischen Bibliothek am 01. April 2015

Pressestimmen

Welt der Frau | Juni 2016

“Die Schatten der Vergangenheit” mit Buchtipp „Nebelkinder” (Quelle: www.welt-der-frau.at)

von Christa Spannbauer

 

 

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Vorpommern Kurier | 17.02.2016

“Nebelkinder” zu Gast in Lassan (vm)
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Newsage | Heft 1-1016

Januar/Februar 2016

Titelthema: „Licht ins Dunkel. Unsere Geschichte neu beleuchten.” mit Buchtipp „Nebelkinder” (Quelle: www.newsage.de)
von Gina Janosch

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GWHM Nr. 88

Trauer, Trauma und Musik
Maja Anters Literaturkolumne
“Die eigene Familiengeschichte öffnet sich wie ein Kellerraum, in dem es nun endlich Fenster gibt.”
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Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung

S. 27
von Gabriele Bosch

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Ärzteblatt

Okt. 2015, S. 474
Das Buch bereichert sowohl für die persönliche als auch für die fachliche Auseinandersetzung und ist somit wichtiger Beitrag für einen zunehmend differenzierten Blick auf die Frage der transgenerationalen emotionalen Erbschaften der NS- und Kriegsvergangenheit.
von Vera Kattermann
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Thüringische Landeszeitung | 20.10.2015

“Buchvorstellung: Noch Enkel leiden unter Kriegstrauma”

60 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht weltweit. Das verändert nicht nur derzeit vieles in Deutschland. Krieg und Flucht wirken lange nach – sogar über Generationen hinweg. (…) Für viele ist aber diese Dimension der eigenen Familiengeschichte weiterhin versperrt, gerade auch, weil hierzulande früher so gut wie nicht über Vertreibung gesprochen wurde. Ich denke, dass es da einen Zusammenhang geben kann zwischen den Exzessen gegen Menschen in Not und der eigenen Familientragödie, die als Traumaschatten über den Menschen liegt.
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travelstories-reiseblog.com

“Ein Lebens-Reiseführer für Kriegsenkel: auf unbekannten Wegen in die Seelen-Wüste
Meine Eltern haben den 2. Weltkrieg als Kinder erlebt. Die vielen schrecklichen Erlebnisse aus dieser Zeit haben ihr Leben maßgeblich bestimmt. Ich habe in den letzten Jahren entdecken dürfen, dass es so etwas wie transgenerationale Traumata gibt. Das hat mir sehr geholfen, nicht nur immer meine Eltern besser zu verstehen sondern endlich auch mich selbst.Deshalb möchte ich im Folgenden ein Buch der „Kriegsenkel-Literatur” vorstellen, das mich derzeit auf meiner eigenen Reise begleitet.” mehr

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ekz-Publikation ID bzw. IN 2015/28 

„Die Beiträge beeindrucken durch die in Einzelbiografien gespiegelten, oft unbekannten Details
der Kriegs-Realität und deren traumatische Auswirkungen (…) bis in die 2. und 3. Generation der
Überlebenden. Wichtiger Beitrag zu Langzeitfolgen des 2. Weltkrieges.”

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Evolve-Magazin für Bewusstsein und Kultur

Radiosendung zu Nebelkinder
Link zur Sendung: hier
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Gießener Allgemeine", "Alsfelder Allgemeine" und "Wetterauer Zeitung" | 09.05.2015

“Vorbei ist nicht vorbei: Das Erbe des Krieges verdunkelt noch immer das Leben der Kinder- und Enkelgeneration.”
von Annette Spiller
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info 3 / Anthroposophie im Dialog | 03.05.2015

“WIR SIND ALLE KRIEGSENKEL”
Eine ganze Kinder-Generation hat nach dem Weltkrieg Erfahrungen von Leid und Mangel an die eigenen Kinder weitergegeben. Jetzt beginnen die “Kriegsenkel” das Erbe ihrer Eltern aufzuarbeiten – das Buch “Nebelkinder” markiert einen imposanten Beginn. mehr
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Bergerdorfer Zeitung | 03.05.2015

Genau 70 Jahre liegt das Ende des Zweiten Weltkriegs zurück. Dass der Schrecken des vergangenen Jahrhunderts selbst bei denen noch nachwirkt, die in Frieden aufgewachsen sind, ahnte lange niemand. “Was hast Du mit dem Krieg zu tun? Dir geht es doch gut!”, hörten jene von Müttern und Vätern, die spürten, dass es einen Zusammenhang zwischen den oft traumatischen Erfahrungen ihrer Eltern und ihrem eigenen Leben geben könnte. Mittlerweile hat das diffuse Gefühl einen Namen: Sie alle sind “Kriegsenkel”.
von Susanne Holz
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Deutschlandradio Kultur

von Sabine Schuetz

Man sagt: Großes Unrecht, das Menschen widerfahren ist, großer Schmerz, der ihnen von anderen zugefügt wurde, braucht vier Generationen, um zu heilen. Der Zweite Weltkrieg war so ein Unrecht. Er hat, so die These von Michael Schneider und Joachim Süss, die natürliche Ordnung zwischen Großeltern, Eltern und Enkeln zerstört.  Sie fragen, welchen Einfluss das Kriegsschicksal der Großeltern und Eltern auf das Leben der Enkel hat? Anhand vieler Lebensgeschichten bewegen sie sich durch den Tiefenraum der deutschen Geschichte und filtern dabei typische Erfahrungen der Kriegsgenerationen heraus: Heimatlosigkeit, Verlust naher Angehöriger, körperliche Gewalt.  Diese traumatischen Erlebnisse haben sich oft im Stoffwechsel verkörperlicht, sind zu festgefügten Verhaltensmustern, Ängsten oder Minderwertigkeitsgefühlen erstarrt. Die Enkelgeneration, gemeint sind die Jahrgänge 1960 bis 1975, wuchs mit den seelischen Verletzungen der Eltern auf und lebte gleichzeitig in einer neuen Zeit.  Die Kriegsenkel haben häufig eine bessere Ausbildung als ihre Eltern. Individualität ist ein wichtiges Wort in ihrem Leben. Sie haben ein größeres Spektrum an Lebensformen geschaffen. Und immer wieder waren und sind sie konfrontiert mit den verschwiegenen oder ausgesprochenen Dramen ihrer Vorfahren. Es sei zu ihrer Aufgabe geworden, das Geschehene mit  zu verarbeiten und einzuordnen, um so das Kriegserbe hinter sich zu lassen  und aus dem Schatten der Vergangenheit zu treten. Sie seien die Brückenbauer zur nächsten Generation, die den Krieg nur aus Büchern und Filmen kenne. Ein kluges Buch darüber, wie das Schicksal der Vorfahren zur Prägekraft der eigenen Biografie wird.
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Rheinische Post | 16.04.2015

Zeitzeuge Klaus Jann erinnert sich an den Spielkameraden Friedhelm, der beim Einmarsch der Amerikaner in die Kalkstadt spurlos verschwand – heute genau vor 70 Jahren.
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Veranstaltungen

Lesung und Gespräch mit Michael Schneider: “Nebelkinder”... | 17.11.2016 19:30
VHS | Lüdenscheid
Lesung von Joachim Süss: “Nebelkinder”... | 12.03.2016 17:00
A.tonal.Theater | Köln
Lesung: “Nebelkinder. Kriegsenkel treten aus dem Traum der Geschichte̶... | 18.02.2016 19:30
Buchhandlung Wolgast | Wolgast
Vortrag von Joachim Süß über “Nebelkinder” bei – Traum.A: D... | 11.12.2015 18:00
VOLXBÜHNE | Mülheim
Lesung und Gespräch: “Nebelkinder. Kriegsenkel treten aus dem Traumaschat... | 16.11.2015 19:00
St. Martinus Kirche | Hamburg
Lesung und Gespräch: “Nebelkinder. Kriegsenkel treten aus dem Traumaschat... | 20.10.2015 20:00
Buchhandlung Peterknecht | Erfurt
Lesung und Gespräch: “Nebelkinder. Kriegsenkel treten aus dem Traumaschat... | 25.09.2015 20:00
Museumskneipe Kalhoff | Nordwalde
Gespräch: Florian Felix Weyh und Joachim Süß auf dem Poetenfest... | 30.08.2015 18:00
Kulturamt Erlangen | Erlangen
Vortrag von Dr. Joachim Süss bei den Laupheimer Gesprächen... | 11.06.2015 15:00
Kulturhaus Schloss Großlaupheim | Laupheim
Lesung und Gespräch: “Nebelkinder – Kriegsenkel treten aus dem Trau... | 01.04.2015 19:00
Stadtbibliothek München | München

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