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Geplanter Verschleiß

Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt – und wie wir uns dagegen wehren können

18,99 €
Enthält 7% MwSt.
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Geb. mit Schutzumschlag, 240 Seiten, Format 13,7 x 21,7 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-51-6, WG 1970 Kategorie: auch als ebook erhältlich
Preis: 18,99 € (D) / 19,60 € (A) / 27,50 CHF
Autor: Christian Kreiß
Verlag: Europa Verlag

HEUTE GEKAUFT, MORGEN ENTSORGT

Ob Drucker, Mobiltelefon oder Fernseher – bereits kurz nach Ablauf der Garantie sind viele Geräte reif für den Müll. Eine Reparatur lohnt sich nicht oder ist gar nicht erst möglich. Kalkuliert sorgen die Hersteller dafür, dass ihre Produkte frühzeitig kaputtgehen, damit wir Verbraucher mehr konsumieren. Sinnlose Müllberge und ein enormer Ressourcenverbrauch sind die Folge. 

Christian Kreiß zeichnet die moralisch fragwürdigen Methoden der Großkonzerne nach, zeigt, warum geplanter Verschleiß eine gesamtwirtschaftlich völlig unsinnige Strategie ist und wie die Werbung uns gezielt in die Irre führt.
Als Gegenmaßnahmen schlägt er konkrete Gesetze zur Verbesserung der Haltbarkeit und Abgaben auf Großvermögen vor. Insbesondere aber fordert er eine Kultur der Nachhaltigkeit, in der Reparatur, Sharing-Modelle und Konsumverzicht ihren festen Platz haben.

 

Pressestimmen

Pro Zukunft  I 29. Jahrgang 2015/02 | 02.07.2015

“Neues aus der Nachhaltigkeitsforschung”
Hans Holzinger stellt aktuelle Publikationen mit Befunden und Ausblicken vor.

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Paulinus / Nr 19 | 10.05.2015

 Umweltschützer beklagen, dass es zu viel Plastikmüll gibt. Nun soll der Verbrauch von Einwegtüten begrenzt werden. Lose, unverpackt? Wie sieht
solch ein Einkauf aus?
von Maile Müller
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Torfkurier 02/2015

“Geplanter Verschleiß. Ein Kritiker fordert langlebigere Produkte.”
von Götz Paschen

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NDR.de | 14.01.2015

Christian Kreiß als Studiogast in Hamburg und diskutiert mit Experten zum Thema:
Heute gekauft – morgen entsorgt: Geplanter Verschleiß?!
20:00 bis 21:00 Uhr

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natürlich Magazin

“Reparatur, Sharing-Modelle und Konsumverzicht sind die Reaktion der Verbraucher auf ressourcenvernichtende Produktion, die das schnelle Ende des Gekauften praktisch einbaut. Dieses Buch zeigt, wie wichtig und richtig der Trend ist.”
November 2014
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Bild.de | 26.10.2014

“Murks mit Methode? Das Geschäft mit dem schnellen Verschleiß”

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WDR West Art Talk | 26.10.2014

Christian Kreiß zu Gast live aus dem WDR-Foyer in Köln

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Rheinische Post | 24.10.2014

‘Setzen Hersteller bewußt auf kurzlebige Produkte? Kritik an “geplanter Obsoleszenz”‘

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Manager Magazin

‘Geplanter Verschleiß’ seit 3 Monaten unter den Top 50 der “Manager Magazin Bestseller-Liste” Wirtschaft (Deutsch)

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Trust Magazin

“Geplanter Verschleiss – Wie die Industrie uns zu immer mehr und immer schnellerem Konsum antreibt – und wie wir uns dagegen wehren können”

Gibt’s das wirklich? Bestes Beispiel ist dieses Buch, kaum hat man es durchgelesen
fallen einem die einzelnen Seiten entgegen und die Schrift ist, nachdem mal
eine Seite mit Licht in Berühung gekommen ist, so ausgebleicht das man sie fast
nicht mehr lesen kann. Quatsch!!

Dem ist natürlich nicht so, das Buch ist
gebunden mit stabilem Einband und hält ein ganzes Buchleben. Leider ist das bei
vielen anderen Produkten des täglichen Bedarfs nicht der Fall. Das Dinge auch
mal kaputtgehen liegt in der Natur der Sache, aber die geplante Obsoleszenz
(Verkürzung von Gebrauchsdauer und Produktlebenszeit) ist eben kein Mythos
sondern tägliche Realität. Denn die Produzenten sorgen kontrolliert und
absichtlich dafür das ihre Produkte frühzeitig kaputtgehen, damit die
Konsumenten noch mehr kaufen müssen und sie damit ihren Profit steigern. Keiner
gibt es zu, aber Christian Kreiß deckt auf und belegt es mit einigen (auch
bekannten – Glühbirne) Beispielen, das hätten gern noch ein paar konkrete mehr
sein können, in Form einer Liste oder so – ist natürlich aber auch schwierig,
weil es die Firmen ja nicht zugeben. Interessant auch seine Ausführungen zur
Psychologischen Obsoleszenz – Güter, die noch ohne technische oder
physische Einschränkung gebrauchsfähig sind, werden vor allem durch
Marketingmaßnahmen als obsolet, überholt empfunden und vom Verbraucher
ausgetauscht. Dieses Konzept wurde Maßgeblich durch den seinerzeit führenden
US-Industriedesigner Brooks Steven in den 1950er-Jahren geprägt. Demnach war es
das Ziel geschickten Industriedesigns, dem Verbraucher das Bedürfnis
einzuträufeln, eine Sache ‘ein wenig früher, ein wenig neuer, ein wenig besser
als nötig’ haben zu wollen
“. Mit anderen Worten sind das die üblichen
verdächtigen Opfer von Marketing. Das die Werbung (welche ja nie der
Information des Konsumenten dient, sondern versucht ihn zu beeinflussen) ein
Hauptproblem ist, dürfte für die meisten unserer Leser nichts neues sein (so
wie ein paar andere Dinge über die der aufgeklärte Verbraucher längst Beisched
wissen sollte, welche in dem Buch – zumindest für Leute die Nachdenken – etwas
zu ausführlich behandelt werden), aber vielleicht eben für viele andere, die
darüber nie nachdenken. Somit geht das ok. Und wenn Kreiß dann so vermeintlich
“radikale” Forderungen nach Einschränkung von Werbung fordert (z.b.
kompletts Werbeverbot für Produkte die von Kindern/Jugendlichen gekauft
werden), so ist das bei genauerem Hinsehen eigentlich überhaupt nicht
“radikal”. Sondern die jetztigen Zustände sind radikal falsch und
bedürfen massiver Änderung. Natürlich bleibt auch die Lebensmittel- (hier
besonders Zucker), Pharma- und Kosmetikindustrie nicht unerwähnt. Und auch wenn
man schon ein kritischer Konsument ist, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht
raus. Du denkst du weisst Bescheid? Es ist noch schlimmer als gedacht, es ist
widerwärtig. Auch klasse wie er mal klar darlegt das der ganze Markt völlig
intransparent ist (Objektive/Subjektive Information und Konsumenten-Verwirrung)
und man, selbst wenn man sich bemüht, Produkte gar nicht mehr objektiv
vergleichen kann. Ich bezweifle zwar das mich persönlich der geplante
Verschleiß monatlich 110.- Euro kostet, aber für den Durchschnittskonsumenten
mag das wohl zutreffen. Was es noch alles bedeuten könnte, würde der Betrug
gestoppt, ist auch interessant: Zwei Wochen mehr Urlaub oder 35-Stunden Woche
für jeden, ohne Einkommenseinbußen, weniger Müll usw. usf. Die Ursachen werden natürlich
auch beleuchtet und es überrascht wenig das auch hier das Profit- und
Wachstumssystem die Wurzel des Übels ist. Am Ende beschäftigt der Autor sich
mit Abhilfen, der einzelne kann ein wenig machen (langlebige Produkte wählen,
Reparieren, Tauschen und Wiederverwerten). Schnellstmöglich muss sich aber
grundlegendes ändern: Medien und Wissenschaft dürfen nicht weiter käuflich sein
und ebenso dürfen die falschen Wirtschaftswissenschaftlichen Lehren nicht
weiter unterrichtet und angewandt werden. Vieles davon hat man in anderen
Zusammenhängen bereits gehört, oder weiss es eben. Allerdings wissen es noch
nicht alle und somit gibt’s hier gar nichts zu bemängeln. Wenn es dich
stellenweise auch langweilt, sei froh – denn dann gehörst du nicht zu denen,
welche noch gar nichts verstanden haben. Man sollte aber Papst Franziskus, auch
wenn er die ein oder andere richtige Sache sagt, nicht zitieren ohne ihn und
seine Kirche und die Religionen zu kritisieren, denn schließlich ist das –
neben der derzeitigen nicht menschengerechten Wirtschaft, das andere große
Problem. Fast 250 Seiten mit massig Fußnoten und einem ausführlichen
Stichwortverzeichnis. Lesen. (dolf)

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion

Quelle: www.trust-zine.de, Heft Nr. 167/04 August/September 2014

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spektrum.de | 15.08.2014

“Gewollter Murks”
Rezension von Tim Haarmann

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ZDF Wiso | 21.07.2014

‘Duell: Handzahnbürsten gegen elektrische’
Christian Kreiß im Interview, 19:25 Uhr

Ist die elektrische Zahnbürste besser, als die gute alte Handbürste? Wir machen eine Stichprobe: Tradition gegen Technik. Wir testen u.a. Putzleistung und Preis. mehr auf zdf.de / heute.de
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Smart Investor #8

“In dem lesenswerten Buch wird das Thema in einen größeren Zusammenhang gestellt.”
Juli 2014

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buchlemmi.de | 27.06.2014

“Das Buch bringt es auf den Punkt und zeigt auf wie diese Auswüchse systemimmanent sind. Kreiß zählt nicht nur auf, wie man sich als Konsument verhalten kann, um sich bewusst dem Konsumwahn zu entziehen. Endlich kommen Fakten und Zusammenhänge auf den Tisch, die auch dem Laien nachvollziehbar klar machen, wie er als Kunde durch unser Wirtschafts- und Geldsystem wie in einem Spinnennetz gehalten und ausgesaugt wird. Es wurde Zeit, dass sich ein Autor dieses Themas annahm. Nun sollten wir als Verbraucher eben nur noch danach handeln.”
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SWR2 Matinee | 11.05.2014

Christian Kreiß zu Gast, 09:00 bis 12:00 Uhr

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Süddeutsche Zeitung | 14.04.2014

“Repair-Cafés und geplanter Verschleiß: Schrauben gegen das System”
von Benjamin Romberg

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telepolis | 09.04.2014

“Im Prinzip heben wir Löcher aus und schütten sie wieder zu. Christian Kreiß über die künstlich verringerte Haltbarkeit von Produkten”
von Reinhard Jellen

 

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Rezension ekz Bibliothekservice ID 2014/2015

“Hoffentlich bald Bestseller!”

 

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Sat.1 Frühstücksfernsehen | 04.04.2014

Christian Kreiß zu Gast, 06:40 und 08:40 Uhr

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HR | 03.04.2014

Interview mit Christian Kreiß

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SWR2 Inpulse | 01.04.2014

Interview mit Christian Kreiß

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ZDF Wiso | 31.03.2014

Christian Kreiß im Gespräch

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HR info | 26.03.2014

Interview mit Christian Kreiß

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Nordwestradio

Interview mit Christian Kreiß

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Süddeutsche Zeitung | 20.03.2014

“Geplanter Verschleiß ist ein Massenphänomen”
von Andreas Jalsovec

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NDR Visite | 18.03.2014

“Geplante Selbstzerstörung”
Kolumne von Vera Cordes

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Spiegel | 17.03.2014

“Verschleiß kann man exakt festlegen”
Christian Kreiß im Interview

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Berliner Zeitung | Frankfurter Rudschau | Kölner Stadt-Anzeiger | Mitteldeutsche Zeitung | 13.03.2014

‘Wenn Waschmaschinen und Drucker vorzeitig kaputt gehen’
Rezension von Stefan Sauer

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Veranstaltungen

SR Live-TV – Tele-Akademie: Prof. Dr. Christian Kreiß: “Heute gekau... | 08.11.2015 07:30
Christian Kreiß auf dem Fachforum “Obsoleszenz: Qualitätsprodukte oder ... | 28.11.2014 08:00
Hochschule Pforzheim | Pforzheim
Christian Kreiß als Referent: ‘Towards sustainable consumption”... | 14.11.2014 00:00
European Economic and Social Committee | Brüssel
Buchpräsentation “Geplanter Verschleiss”... | 03.04.2014 19:00
Werkbundarchiv – Museum der Dinge  | Berlin

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