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Generation Ahnungslos

Wie ich auszog, um für Hitler den Krieg zu gewinnen

16,99 €
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Geb. mit Schutzumschlag, 168 Seiten, mit 13 s/w-Abbildungen, Format 12,5 x 20,5 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-36-3, WG 1970 Kategorie: Schlüsselworte: , , Preis: € 16,99 (D) / € 17,50 (A) / CHF 24,50
Autor: Hans Ulrich Abshagen
Verlag: Europa Verlag
»DASS ICH DIE NAZIVERBRECHEN FÜR UNDENKBAR GEHALTEN HABE, VERFOLGT MICH BIS HEUTE.«
HANS ULRICH ABSHAGEN

 

Deutschland, 1944. Der siebzehnjährige Hans Ulrich Abshagen meldet sich freiwillig an die Ostfront. Ahnungslos, wie er ist, glaubt er an den Endsieg, will Offizier werden und kämpfen, für Führer, Volk und Vaterland. Begeistert absolviert er die harte Grundausbildung, wartet ungeduldig auf den ersten Einsatz an der Front – auch wenn ihn die Sehnsucht nach seiner großen Liebe Rose quält. Doch dann muss er miterleben, wie sein Vater, Leiter der militärischen Abwehr unter Admiral Canaris, als Verschwörer des 20. Juli verhaftet wird. Hautnah und packend lässt Abshagen seine Erfahrungen wiederaufleben – ein erschütterndes Zeitdokument, das keinen unberührt lässt. Im Nachklang befragt ein 17-jähriger Schüler den Autor über seine Erlebnisse und seine große Liebe.

 

Er will sein Vaterland verteidigen, Offizier werden und seinem Vater beweisen, dass er ein ganzer Mann ist: Voller Idealismus meldet sich der siebzehnjährige Hans Ulrich Abshagen im Juli 1944 zu einer Eliteeinheit der Wehrmacht. Abseits von der Wirklichkeit des Krieges absolviert er die Grundausbildung in Westpreußen. Dort besteht seine Welt aus Befehlen und Gehorsam; weit mehr als für die Politik interessiert er sich für Rose, seine große Liebe. Als sein Vater, der im Oberkommando der Wehrmacht die Abwehr West leitet, wenige Tage nach dem Hitler-Attentat vom 20. Juli verhaftet wird, gerät Abshagens Weltbild ins Wanken. Ist er der Sohn eines Hochverräters? Kann er seinem Vater helfen? Sein Kompaniechef schickt ihn nach Berlin in die Höhle des Löwen …

 

Selten hat man die Gedanken- und Gefühlswelt eines Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs authentischer und spannender gelesen als in Hans Ulrich Abshagens Erinnerungen, die er aus Briefen und Notizen rekonstruierte.

 

Pressestimmen

Wiener Zeitung

“Abshagen, Ulrich: Generation Ahnungslos. Bewegendes Memento für die Jugend von heute”
Von Friedrich Weissensteiner

“Abshagen schildert seine Erlebnisse, die auch eine tragische Jugendliebe einschließen, mit eindringlicher Authentizität. Es gelingt ihm mit großer sprachlicher und stilistischer Treffsicherheit, das Schicksal verblendeter Jugendlicher in der NS-Ära überzeugend abzubilden. Das Buch hat mich auch persönlich berührt. Es sollte der Jugend von heute als warnendes Memento dienen.”

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ekz Bibliothekservice I Mai 2014

“In einer sehr plastisch-handfesten, mit viel wörtlicher Rede durchsetzten Sprache lässt er seine Erlebnisse und Gedanken lebendig werden – authentisch gespiegelte Lernprozesse eines ganz normalen Jugendlichen in schwierigen Zeiten. Im Nachwort kommentiert sie ein ebenfalls 17-jähriger Schüler aus heutiger Sicht. (…) Gut auch in Jugendbibliotheken einsetzbar.”

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Deutschlandradio Kultur | Lesart

‘Wie drei Männer den Krieg erlebten’
Hans Ulrich Abshagen: “Generation Ahnungslos”; Ludwig Baumann: “Niemals gegen das Gewissen”; Alexander Kluge: “30. April 1945”
Von Ute Christine Krupp

“Detailliert erzählt er Gedanken und Gefühle eines Jugendlichen im Krieg. Selten ist dies so überzeugend und packend dargestellt worden. Und am Ende bleibt die bittere Erkenntnis: Er sei politisch ahnungslos gewesen, weil er zu wenig Fragen gestellt habe.”

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Veranstaltungen

Buchpräsentation: Hans Ulrich Abshagen “Generation Ahnungslos”... | 01.07.2014 20:00
Literaturforum im Brecht-Haus | Berlin
Hans Ulrich Abshagen auf der LBM 2014 | 15.03.2014 17:00
Stadtbibliothek Leipzig | Leipzig

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