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Geld und Nachhaltigkeit

Von einem überholten Finanzsystem zu einem monetären Ökosystem. Ein Bericht des Club of Rome / EU Chapter

19,99 €
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Broschur, 336 Seiten, Format 13,7 x 21,7 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-06-6, WG 1970 Kategorie: Preis: € 19,99 (D) / € 20,60 (A) / CHF 28,90
Autor: Club of Rome
Verlag: Europa Verlag

NUR EIN NACHHALTIGES GELDSYSTEM KANN IN EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT FÜHREN

 

Unser derzeitiges Geldsystem wird üblicherweise als alternativlos angesehen – dabei ist es überholt, marode und völlig ungeeignet für die Bewältigung der aktuellen Krise in der Eurozone. Wie jede andere Monokultur ist es zunächst profitabel, auf längere Sicht führt es jedoch unweigerlich zu einem ökonomischen und ökologischen Desaster. Die Alternative ist ein »monetäres Ökosystem« mit Komplementärwährungen, die sich bereits vielfach in der Praxis als flexibel, belastbar, fair und nachhaltig bewährt haben.

 

Im Jahr 1972 zeigte der berühmte erste Report des Club of Rome – Die Grenzen des Wachstums –, wie ein ökonomisches System des unbegrenzten Wachstums in einer Welt mit begrenzten Ressourcen grundlegend jede Nachhaltigkeit unterläuft. Dieser neue Report analysiert unser gegenwärtiges Geldsystem und die damit verbundenen Denkfehler. Die Autoren beschreiben die katastrophalen ökologischen, sozioökonomischen und finanziellen Probleme, mit denen wir weiterhin konfrontiert sein werden, wenn wir keine radikalen Änderungen vornehmen. Schließlich nennen sie neun konkrete Maßnahmen, die sich sofort flankierend zu unserem bestehenden Geldsystem umsetzen lassen. Ein essenzielles Grundlagenwerk für Politiker, Wirtschaftsführer, Ökonomen, Banker – und jeden, der an der Zukunft unseres Planeten interessiert ist.

 

Der internationale Erfolg: in Großbritannien, den USA, Holland und Frankreich bereits erschienen, chinesische Ausgabe in Vorbereitung

 

mehr Infos: 

http://geldundnachhaltigkeit.de/

www.money-sustainability.net

Pressestimmen

ZfSÖ Zeitschrift für Sozialökonomie I April 2014

51. Jhg 180/181. Folge

“Das Buch bietet, und dies ist eine besonders wertvolle Leistung, eine Zusammenführung des Nachhaltigkeits- und des Gelddiskurses.”

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conturen der Zeit I 2013

“Eine renommierte Expertengruppe des Club of Rome analysiert nach der Dauerkrise des Finanzsystems detailliert dessen Struktur und Funktionsweise und ihm innewohnende Fehleranfälligkeiten. Nach der Diagnose schlagen die Autoren neun sofort umsetzbare Maßnahmen vor, die sich auch ohne eine radikale Änderung des Geldsystems umsetzen lassen. Ein fundiertes, mit Fakten gespicktes und überzeugendes Werk für Politiker, Wirtschaftsführer, Ökonomen und Banker sowie auch interessierte Laien.”

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connection I September 2013

Grenzen des Wachstums

Das Buch »Geld und Nachhaltigkeit« stellt die verfehlte Konstruktion des Geldsystems dar und zeigt Wege aus den gegenwärtigen Krisen auf. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse sind brisant und verlangen eine vertiefte Debatte jenseits aller Ideologien.
von Thomas Gröbli

“Das Buch ist ein Muss für alle, die sich Sorgen um unsere Zukunft machen. Es vermittelt eine komplexe Materie gut verständlich und die Quellenangaben erleichtern eine Vertiefung.”

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ZE!TPUNKT I Sept./Okt. 2013

“Der Club of Rome fordert ein monetäres Ökosystem”
Von Thomas Gröbly

“Das Buch ist ein ‘Muss’ für alle, die sich Sorgen um unsere Zukunft machen. Es vermittelt eine komplexe Materie gut verständlich und die Quellenangaben erleichtern eine Vertiefung.”

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get abstract I August 2013

“Warum Sie Geld & Nachhaltigkeit lesen sollten”

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oya I Juli/August 2013

“Die Autoren decken die grundlegenden Fehler des kapitalistischen Finanz- und Geldsystems auf, gehen aber nicht etwa aufs Ganze, indem sie fordern, solche Strukturen direkt zu bekämpfen und zu eliminieren. Sie sind vielmehr nachvollziehbar davon überzeugt, dass die Lösung für die menschheitlichen Probleme von vielen kleinen Initiativen und Projekten ausgeht, die lokal, regional, national und vielleicht bald international monetäre Ökologie betreiben, indem sie auch ihr eigenes Geld verwenden. Machbar ist das, der Beweis wurde (und wird) durch Tausende Komplementärwährungen weltweit erbracht. Notwendig ist es auch – daran lässt das Buch ‘Geld und Nachhaltigkeit’ keinen Zweifel.”

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ekz Bibliothekservice I ID 29/2013

“Trotz wegweisender Analysen und interessanter Reformvorschläge wird sich ‘nur’ ein sehr kleiner wirtschaftswissenschaftlich vorgebildeter Leserkreis angesprochen fühlen.”

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Management Book Service I Frühjahr 2013

“Ein essenzielles Grundlagenwerk für Politiker, Wirtschaftsführer, Ökonomen, Banker und jeden, der an der Zukunft unseres Planeten interessiert ist.”

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lustaufzukunft.de | 08.05.2013

“Buchtipp: Geld und Nachhaltigkeit”
von Bärbel Röpke-Stieghorst
“In Geld und Nachhaltigkeit: Von einem überholten Finanzsystem zu einem monetären Ökosystem. Ein Bericht des Club of Rome, EU-Chapter öffnen uns 4 gestandene Fachleute die Augen: Bernard LietaerChristian ArnspergerSally Goerner und Stefan Brunnhuber. Extrem inspirierend. Für mich als weniger Informierte in Sachen Finessen und systemische Turbulenzen der Finanzsysteme tauchen überraschender Weise Begriffe wie Diversity und Resilenz auf. Nachgedacht eigentlich logisch. Denn nur ein widerstandsfähiges, also resilientes Geldsystem kann die eigentliche Funktion von Geld, nämlich ein Äquivalent zu sein für Leistungen und Mittel zur Vereinfachung von Teilhabe und Tausch, erfüllen. Diverse Systeme sind stabiler als Monokulturen.
Was wir heute beobachten, sind unvorstellbare Summen, welche in irgendwelche Schirme gesteckt werden – zur Rettung des gegebenen Finanzsystems. Wichtige Aufgaben einer Gemeinschaft bleiben auf der Strecke, z.B. Bildung, Teilhabe, bezahlbarer Wohnraum, Gesundheit. Die Autoren weisen darauf hin, dass in den nächsten Jahren wichtige Entwicklungen gestemmt werden müssen: Überalterung (Wie zahlen immer weniger Junge für die länger lebenden und mehr werdenden Alten?) – Informationsrevolution (Wie kann den Menschen dieses Planeten Lebensunterhalt ermöglicht werden, wenn technischer Fortschritt Arbeitsplätze schrumpfen lässt?) – Währungsinstabilität (Wie kann eine mögliche Währungskrise aufgefangen werden?) – Klimawandel (Wie können die notwendigen Maßnahmen finanziert werden bei leeren öffentlichen Kassen?). Und ich verweise von mir aus auf die hohen Arbeitslosenquoten allein in Europa. Wir sind mit unseren Finanzsystemen im Teufelskreis gelandet. Kein Geld – keine Lösung! Kein Geld – keine Bildung! Kein Geld – keine Hilfe fürs Klima!
Die spannende Erkenntnis dieser hochkarätigen Autoren: Mit der Einführung von Parallelwährungen könnten Auswege gefunden werden. So habe ich im Netz entdeckt, das es z.B. in Brasilien über 40 Parallelwährungen gibt. Warum nicht in Griechenland mit Parallelwährungen wieder Existenzsicherung, Stolz und Teilhabe ermöglichen, wenn der Euro nicht mehr greift? So auch die Ansicht der Autoren! Hier also nur ein kleiner Anriss und die Einladung an jeden aufgeweckten Menschen: Lesen! Nachdenken! Handeln! Danke für dieses inspirierende Buch!
Zur Ergänzung und Vertiefung lohnt sich die englischsprachige Website zu der Studie u.a. mit kurzen Videos von Bernard Lietaer, ein Belgier mit leicht leicht verständlichem Englisch, der die Dringlichkeit dieses Themas sehr deutlich macht.
Und noch ein Tipp zu dem Thema: Das Video Der Schein trügt (98 Minuten). Die Gedanken und Geschichten von Bernard Lietaer prägen diesen Film.”

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Deutschlandradio Kultur Lesart | 28.04.2013

“Viele Bedenken gegen die alten Pfade. Bernard Lietaer: “Geld und Nachhaltigkeit. Von einem überholten Finanzsystem”
Rezensiert von Martin Hyun

 

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