Kreiss_GekaufteForschung_72

Gekaufte Forschung

Wissenschaft im Dienst der Konzerne

18,99 €
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Geb. mit Schutzumschlag, ca. 240 Seiten, Format 13,7 x 21,7 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-72-1, WG 1970 Kategorie: Schlüsselwort: auch als ebook erhältlich
Preis: 18,99 € (D) / 19,60 € (A) / 27,50 CHF
Autor: Christian Kreiß
Verlag: Europa Verlag

WIE FREI IST UNSERE WISSENSCHAFT?

Schockierende Realität: ein Hörsaal »Aldi Süd«, ein von Google finanziertes Institut für Internet und Gesellschaft an der Humboldt Universität Berlin, schokoladenfreundliche wissenschaftliche Untersuchungen von einem Mars-Professor für Ernährung. Die Liste von Beispielen, wie Konzerne Einfluss auf Hochschulen und Wissenschaft nehmen, wird fast täglich länger. Dient Forschung an den öffentlichen Hochschulen der Allgemeinheit oder nutzt sie zunehmend einseitigen Gewinninteressen?

Der Strom von privaten Geldern in die Wissenschaft ist dramatisch angeschwollen. Doch Großkonzerne sind keine Wohltätigkeitsvereine. Sie verfolgen mit dem Einsatz von Kapital gezielte Interessen. Nicht der Nutzen für die breite Bevölkerung soll dadurch erhöht werden, sondern der Nutzen der Konzerneigentümer: die Gewinne.

Dr. Christian Kreiß, ehemaliger Investmentbanker und heute Professor für Finanzierung, zeigt anhand einer Fülle konkreter Beispiele systematisch Umfang und Auswirkungen von Industriegeldern auf Forschungsergebnisse und schlägt konkrete Gegenmaßnahmen vor.

»Gelenkte Forschung ist der Anfang vom Ende einer freiheitlichen Gesellschaft.«
Christian Kreiß

Das Buch und die Themen von Christian Kreiß werden in den Medien diskutiert

Die Wirtschaftswoche gab den Anstoß, es folgten Stimmen im Tagesspiegel und der TAZ

Pressestimmen

Wissenschaftsdebatte | 04.11.2016

Beitrag von Wolfgang Goede auf wissenschaftsdebatte.de:

“Forschung im Elch-Test: Wo verläuft die Grenze zwischen Kooperation und Korruption?”

Den kompletten Beitrag können Sie hier nachlesen.

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Kress News | 11.05.2016

Journalistische Informationsblockade der Universität Mainz: Am Ende bleibt nur die Klage vor dem Verwaltungsgericht
von Bülend Ürük

Aus dem Text: „Der Publizist Thomas Leif und der Buchautor Christian Kreiß “Gekaufte Wissenschaft” (gemeint ist das Buch „Gekaufte Forschung“, Europa Verlag) haben gegen die Johannes Gutenberg-Universität Mainz auf Akteneinsicht geklagt (Aktenzeichen: 3 K 636/15.MZ). Beide wollen wissen, was in den 150-Millionen-Euro-Geheimverträgen zwischen Uni, der Boehringer Ingelheim Stiftung und dem Land Rheinland-Pfalz steht.“

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Wirtschaftswetter

Das Buch ist einer der wichtigsten Beiträge dieses Jahres. Es klärt kenntnis- und detailreich über die bereits enstandenen Verwerfungen auf und warnt eindringlich davor, den Ist-Zustandheutiger Bildungs- und Forschungspraxis für die Zukunft festzuzurren, so dass es Enscheidern schwer fallen dürfte, es zu ignorieren
von Angelika Petrich-Hornetz

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ekz-Publikation ID 2015/27

“Wissenschaft und Forschung sind in Deutschland nicht so frei, wie wir es gern glauben. Über
Drittmittel, Sponsoring und Gremienbesetzungen nehmen Wirtschaft und Lobbys Einfluss auf
die Arbeit in den Hochschulen.”
von Martin Eichborn

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Anhörung im Bundestag | 04.11.2015

Christian Kreiß bei einer Anhörung im Bundestag im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung bei der er als einer von 7 Sachverständigen eingeladen war.
(Beitrag von Christian Kreiß: 26-31 min und 120 min)

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HR Info

“Angewandte Gunst – Wenn die Wirtschaft die Wissenschaft kauft”
Mit Recherchen von Stephan Willert, Bianca von der Au und Sandra Müller

 

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ORF.at | 31.10.2015

“Die Masche mit der Masche”
Nicht nur Kleidung, auch Möbel hätten ihr geplantes Ablaufdatum, schreibt Kreiß in seinem Buch „Geplanter Verschleiß”: „Sesselpolster werden offensichtlich so gestaltet, dass eine bewusst niedrigere Haltbarkeit herbeigeführt wird.” Ein Ingenieur könne genau timen, wann der Polster, den er gerade herstellt, abgenutzt ist. Mit „Wetzeinheiten” werde die Lebensdauer der Polster im Vorhinein berechnet.
von Manuela Tomic

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Der Saarländische Rundfunk | 30.08.2015

Christian Kreiß ist mit seinem Buch “Gekaufte Forschung” zu Gast im Studio in der Sendung “Fragen an den Autor”.

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Lesart | 18.08.2015

“Wissenschaft ist käuflich”
Die Freiheit der Wissenschaft gilt an deutschen Universitäten als hohes Gut und wird immer wieder gegen Eingriffe aus verschiedenen Richtungen verteidigt. Wenn aber Großkonzerne mit Geld winken, werden Wissenschaftler gerne schwach.
von Michael Lange

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Deutschlandradio | Lesart | 25.07.2015

“In der Pharma-Industrie geht Gewinn vor Gesundheit”
Der Autor Christian Kreiß im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

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Spectrum.de | 17.07.2015

“Drittmittelforschung – ein Fluch?”
Rezension von Markus Neurohr”Das Buch beleuchtet, wie Wirtschaftsvertreter und Lobbyisten die angeblich unabhängige Hochschulforschung beeinflussen. Christian Kreiß, Professor für Finanzierung und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Aalen, steigt mit der Frage ein, was denn eigentlich schlecht daran sei, wenn die Industrie den Hochschulbetrieb mitfinanziert. Und liefert gleich die Antwort darauf, indem er konkrete Fallbeispiele aus verschiedenen Branchen präsentiert, an denen er zeigt, “wohin einseitig interessengeleitete Forschung auf der Basis von Industriegeldern führen kann.” mehr

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FAZ | 15.07.2015

“Auf dem Weg zu einem geistigen Korsett”
von Thomas Thiel

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ndr.de | 29.06.2015

“Wenn Wissenschaft von Unternehmen bezahlt wird”
Die deutschen Universitäten sind seit der Bologna-Reform immer stärker auf die sogenannten Drittmittel angewiesen, um sich zu finanzieren. Diese Drittmittel sind Gelder, die für bestimmte, zeitlich begrenzte Projekte zur Verfügung stehen. Finanziert werden sie von öffentlichen Einrichtungen, von Stiftungen oder direkt aus der Wirtschaft. Der Finanzprofessor Christian Kreiß befürchtet, dass mit diesem Prinzip die Freiheit von Forschung und Lehre bedroht ist – obwohl sie im Grundgesetz garantiert wird. mehr
von Daniela Remus

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OE1 ORF.at | Von Tag zu Tag | 19.06.2015

“Gekaufte Wissenschaft. Wer zahlt, bestimmt das Resultat?”  Prof. Dr. Christian Kreiß im Gespräch mit Johann Kneihs.
Zunehmend wird Forschung an Universitäten und Hochschulen von privater Seite finanziert. Finanzdienstleister, Autofirmen, Pharmaunternehmen, Energie- oder Lebensmittelkonzerne finanzieren Professuren und Institute, geben Untersuchungen in Auftrag – und manchmal auch die Ergebnisse vor.Christian Kreiß, selbst Professor an der Hochschule in Aalen (Baden-Württemberg), berichtet in seinem Buch “Gekaufte Forschung” von Fällen, in denen Geldgeber Inhalte und Ergebnisse von Studien beeinflusst haben – Hintergründe, die Medien und Öffentlichkeit, Konsumentinnen und Patienten meistens nicht bekannt werden.Über Beispiele gekaufter Wissenschaft und darüber, ob man Vertrauen in die Forschung haben kann, spricht Johann Kneihs mit dem Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler. mehr

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Spiegel-Online | 16.06.2015

Unternehmen bestimmen zu stark, woran Professoren forschen und was sie lehren, kritisiert der Finanzprofessor Christian Kreiß. Ausreichend Geld vom Staat wäre eine Lösung – doch auch darauf nehmen Großkonzerne häufig Einfluss.
Ein Interview von Bernd Kramer

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Deutschlandfunk | 08.06.2015

Das Grundgesetz sagt: Die Wissenschaft ist frei. Aber wie unabhängig ist die Forschung in Zeiten von Drittmittelfinanzierung durch Konzerne wirklich? Dem ist Christian Kreiß in seinem Buch “Gekaufte Forschung” nachgegangen – und warnt: Die Wissenschaft muss aufpassen, nicht ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. mehr
Beitrag von Dagmar Röhrlich
Artikel zum Download: hier

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Enorm-Magazin. Wirtschaft. Gemeinsam. Denken | 03.07.2015

Ausgabe 03 – Juli/ August 2015
Studien gelten als schliche Belege – ob bei Fragen der Gesundheit, der Erziehung oder der Sicherheit – objektiv sind sie es nicht.

 

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telepolis | 13.06.2015

“Missbrauchte Wissenschaft”
Schockierende Realität: ein Hörsaal “Aldi Süd”, ein von Google finanziertes Institut für Internet und Gesellschaft an der Humboldt Universität Berlin, schokoladenfreundliche wissenschaftliche Untersuchungen von einem Mars-Professor für Ernährung. Die Liste von Beispielen, wie Konzerne Einfluss auf Hochschulen und Wissenschaft nehmen, wird beständig länger. Dient Forschung an den öffentlichen Hochschulen der Allgemeinheit oder nutzt sie zunehmend einseitigen Gewinninteressen? mehr

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Studies online | 09.06.2015

“Beeinflussbare Hochschulen |  Gekaufte Wissenschaft?”
Hörsäle werden nach Unternehmensmarken benannt – »easyCredit-Hörsaal« –, Google finanziert ein Institut für Internet und Gesellschaft an der Humboldt Universität Berlin: Konzerne nehmen Einfluss auf Hochschulen und Wissenschaft. Dient Forschung an öffentlichen Hochschulen noch der Allgemeinheit oder nutzt sie zunehmend einseitigen Gewinninteressen?
Jens Wernicke sprach mit Christian Kreiß

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taz | Das politische Buch | 30.05.2015

“Lenkt die Industrie die universitäre Forschung? In seinem neuen Buch, ‘Gekaufte Forschung’ ,kritisiert Christian Kreiß die Abhängigkeit staatlicher Hochschulen von privaten Geldern und zeigt ihre Folgen auf: Gutachten, die Gesundheitsrisiken verschweigen, Professoren, die bei kritischen Veröffentlichungen um ihre Stelle bangen, Hochschulen, die den Geldgebern vertraglich Einflussnahme zusichern.”
von Ralf Pauli

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Berliner Tagesspiegel | 20.05.2015

“Forschen wie es der Wirtschaft gefällt. Der Strom von Industriegeldern für Hochschulen schwillt an. Das hat Folgen: Unliebsame Ergebnisse werden unterdrückt.”
von Christian Kreiss

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Wirtschaftswoche | 15.05.2015

Von Unternehmen gekaufte Forschung : “Unser Forschungssystem gerät auf die schiefe Bahn”
von Susanne Kutter und Christian Schlesinger

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Veranstaltungen

Gesprächsabend über “Gekaufte Forschung” mit Christian Kreiß... | 29.10.2015 19:30
Hochschule Freising |
Vortrag von Christian Kreiß: “Gekaufte Forschung – Wissenschaft im Dien... | 20.05.2015 19:00
Hochschule für Philosophie München | München

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