Geppert_EinEuropaDasEsNichtGibt_72

Ein Europa, das es nicht gibt

Die fatale Sprengkraft des Euro.

16,99 €
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Geb. mit Schutzumschlag, 192 Seiten, Format 12,5 x 20,5 cm

Art.-Nr.: 978-3-944305-18-9, WG 1970 Kategorie: Preis: € 16,99 (D) / € 17,50 (A) / CHF 24,50
Autor: Dominik Geppert
Verlag: Europa Verlag

DIE STÄRKE EUROPAS IST DIE VIELFALT SEINER KULTUREN UND MENTALITÄTEN

 

Der Euro hat den europäischen Einigungsprozess vorantreiben sollen, angesichts der aktuellen Schuldenkrise wird er jedoch vom Mörtel zum Dynamit – so lautet die Diagnose des Historikers Dominik Geppert. Die Sprengkraft des Euro werde Europa spalten und einen neuen Nationalismus der einzelnen Länder erstarken lassen. Der Autor kritisiert die hartnäckige Leugnung wirtschaftlicher und kultureller Unterschiede sowie die faktische Entmachtung der nationalen Parlamente und plädiert für ein Europa der Vielfalt.

 

Der Euro spaltet Europa: Die überkommenen Begründungen der europäischen Integration – Abbau zwischenstaatlicher Konflikte, Einbindung Deutschlands, Bewahrung von Recht und Demokratie sowie Mehrung von Sicherheit und Wohlstand – verkehren sich in der Schuldenkrise in ihr Gegenteil. Das Buch stellt die Alternativlosigkeit der Rettungspolitik infrage und skizziert eine tragfähigere Ordnung für das Europa der Zukunft. Geppert thematisiert insbesondere die Verschärfung des Nationalismus, die Rückkehr der deutschen Frage, die Gefährdung der sozialen Marktwirtschaft, die Entmachtung der Parlamente, die Aushebelung des Rechts und die Lehren, die wir aus der Geschichte ziehen sollten.

 

 

 

 

Pressestimmen

telepolis | 26.01.2014

“Die positiven Effekte der Agenda 2010 drohen wieder verspielt zu werden”
Dominik Geppert über Konstruktionsfehler beim Euro und die europäische Wirtschaftskrise
von Reinhard Jellen

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DIE WELT | 19.01.2014

‘Der erste Weltkrieg war nicht alternativlos’
1914 glaubten die meisten, dass Krieg unvermeidlich sei. Ähnlich klingt die Politik heute beim Euro. Aber wer den aktuellen Weg für den einzig möglichen hält, gefährdet das europäische Projekt.
Meinung von Dominik Geppert

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DIE WELT | 03.01.2014

Der Beginn vieler Schrecken‘.
Warum die Vorstellung von der friedensstiftenden Wirkung der europäischen Einigung, insofern sie das Nationale überwindet, auf falschen Prämissen beruht. Ein Beitrag zur Schulddebatte 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs 1914
Artikel von Dominik Geppert, Sönke Neitzel, Cora Stephan, Thomas Weber

 

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Die Freie Welt | 25.10.2013

“Gepperts schöne Streitschrift sollte jedenfalls einen Ehrenplatz auf dem Nachtschränkchen von Wolfgang Schäuble, Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker finden. Lesen bildet ja bekanntlich.”
von Ansgar Lange
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ekz Bibliothekservice I ID 2013/42

“Im Grunde stellt das Buch eine kritische Geschichte der europäischen Integration mit Schwerpunkt Währungspolitik dar, das recht plastisch die (falschen) Erwartungen deutscher Politiker (vor allem Helmut Kohl) bezüglich der Wirkung einer Währungsunion aufarbeitet. Die unterschiedlichen Staatsverständnisse, Politikstile und Interessenskoalitionen europäischer Staaten wird hier plastisch dargestellt. Werke mit vergleichbarer Ausrichtung sind nicht bekannt, selbst wenn man die Schlussfolgerungen und Wertungen nicht teilen mag, ist die Lektüre erhellend.”
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FAZ | 06.10.2013

von Rainer Hank

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Süddeutsche Zeitung | 04.10.2013

von Gustav Seibt I 04. Okt. 2013

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Deutschlandradio Kultur | Lesart | 24.11.2013

“Einigungsprozess mutiert ‘vom Mörtel zum Dynamit’. Dominik Geppert: “Ein Europa, das es nicht gibt. Die fatale Sprengkraft des Euro”
Besprochen von Martin Steinhage

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| 22.09.2013

‘German election: Angela Merkel’s victory will be a bittersweet moment for divided Europe’
A new book by the young historian Dominik Geppert denounces “the fatal destructive power of the euro” and concludes that German politicians who neglect national traditions and interests are “fixated on a Europe that does not exist”.
von Danieln Johnson
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| 11.09.2013

Amsterdamer Handelsblad

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Frankfurter Allgemeine Zeitung | 09.09.2013

“Geppert ist ein gut lesbares, politisch engagiertes, aber – weil er die Euro-Rettungspolitik eher für illusionär als für alternativlos hält – auch kontroverses Buch gelungen.”
von Erich Weede
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Der Tagesspiegel | 08.09.2013

‘Europa nach der Krise. Die Unterschiede machen die Vielfalt.’
Meinung von Dominik Geppert

Wenn in Deutschland über Europa gesprochen wird, benutzt die politische Klasse eine „keimfreie Legosprache” – vorgestanzte Wortbausteine aus hohlem Plastik. Dabei gäbe es genug Stoff für ernsthafte Debatten.

Sieht man vom Schattenboxen um die Griechenlandhilfe ab, findet die europäische Krise im deutschen Wahlkampf nicht statt. Angela Merkel hat das Thema von der Tagesordnung genommen, und weder SPD noch Grüne oder FDP sind ernsthaft gewillt, es wieder darauf zu setzen. Die Medien scheinen ebenfalls desinteressiert zu sein: sei es aus vorbeugender Unterwerfung gegenüber der Politik, oder weil sie ihr Publikum für übersättigt halten. Jedenfalls sind die EU und der Euro in den vielen Interviews der Kanzlerin kaum noch eine Frage wert gewesen. Dabei geht es um die entscheidende Aufgabe der nächsten Legislaturperiode.

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Open Europe Berlin | 06.09.2013

Ein wichtiger Denkanstoß; eine spannende und lohnende Lektüre.
Noch ein Euro-Buch? Ist zu dem Thema nicht schon alles gesagt? „Schon, aber noch nicht von Jedem“, meinte einst Karl Valentin. Doch dieses Buch  ist anders – es bietet Neues, weil es auf Altes verweist. Geppert ist Historiker der Uni Bonn. Und Historiker haben sich zur jüngeren Vergangenheit der Euro-Krise noch kaum zu Wort gemeldet.”
von Michael Wohlgemuth

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DIE WELT | 05.09.2013

Der Euro ist nicht zu retten’
Essay von Dominik Geppert

Helmut Kohl willigte in die Währung ein, um die Europäisierung voranzutreiben. Doch das Gegenteil trat ein. Was wir erleben, ist die Isolierung Deutschlands

Bei allem Enthusiasmus für die europäische Einigung war Bundeskanzler Kohl sich bewusst, dass sein Entgegenkommen in der Währungsfrage gegen traditionelle deutsche Positionen verstieß. Er habe seine Entscheidung “gegen deutsche Interessen” getroffen, sagte er dem amerikanischen Außenminister James Baker drei Tage nach dem entscheidenden EG-Gipfel in Straßburg im Dezember 1989. Aber der Schritt sei politisch wichtig gewesen, weil Deutschland Freunde brauche. (…)

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DIE WELT | 04.09.2013

‘Deutschland in Europa – übermächtig und isoliert’
Meinung von Dominik Geppert

Bundeskanzler Helmut Kohl führte den Euro ein, um die Europäisierung voranzutreiben. Das Gegenteil trat ein. Was wir nun erleben, ist die Isolierung Deutschlands und eine Gereiztheit gegen unser Land.
Bei allem Enthusiasmus für die europäische Einigung war Bundeskanzler Kohl sich bewusst, dass sein Entgegenkommen in der Währungsfrage gegen traditionelle deutsche Positionen verstieß. Er habe seine Entscheidung “gegen deutsche Interessen” getroffen, sagte er dem amerikanischen Außenminister James Baker drei Tage nach dem entscheidenden EG-Gipfel in Straßburg im Dezember 1989. Aber der Schritt sei politisch wichtig gewesen, weil Deutschland Freunde brauche. (…)
Quelle: Welt.de
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Veranstaltungen

Vortrag von Prof. Dr. Geppert zum Europa der Nationen... | 23.10.2014 19:30
Förderverein der Evangelischen Akademie Hessen und Nassau | Frankfurt
Dominik Geppert als Referent bei den ‘Frohnauer Diskursen’... | 04.06.2014 19:30
Kulturhaus und Kunstverein Centre Bagatelle | Berlin
Europa Konferenz ‘Ist Europa noch zu retten?’... | 28.11.2013 16:30
John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung |
Lesung: Prof. Dr. Geppert “Ein Europa, das es nicht gibt”... | 27.11.2013 19:30
Internationales Institut für Politik und Wirtschaft | Hamburg
Dominik Geppert: Buchpräsentation “Ein Europa, das es nicht gibt”... | 06.09.2013 10:30
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz |

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