Maurice Philip Remy_(c) Micky Göler

Maurice Philip Remy

geb. 1962 in München, ist Dokumentarfilmer und Sachbuchautor. Er studierte Kommunikationswissenschaften und war als freier Journalist unter anderem für den Stern und Die Zeit tätig. Viele Jahre arbeitete er eng mit Guido Knopp von der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF zusammen. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt die sechsteilige Serie über den Holocaust, die er 2000 realisierte und die weltweit ausgestrahlt wurde. Bekannt machten ihn aber auch Dokumentarserien und Bücher, beispielsweise über das Bernsteinzimmer, den „Mythos Rommel“, die „Offiziere gegen Hitler“,  sowie das vielfach ausgezeichnete Drehbuch für den ARD-Spielfilm „Mogadischu“. In seinen Arbeiten vertritt Remy auf der Basis aufwendiger Recherchen immer wieder auch unbequeme Thesen. So behauptete er bereits im März 2014 in einem Dokumentarfilm über die Gurlitt-Affäre für Arte, dass sich in der Sammlung nicht mehr als ein Dutzend Raubkunstbilder befänden. Die Ergebnisse der Task Force vom Januar 2016 haben ihn vollauf bestätigt. Jetzt legt Remy, der Cornelius Gurlitt noch persönlich kennengelernt hat, das Ergebnis seiner dreijährigen Recherche zum Fall Gurlitt in einem beeindruckenden Buch vor.

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  • Der Fall Gurlitt

    Der Fall Gurlitt

    672 Seiten, vierfarbig, mit über 100 Fotos und Abbildungen
    gebunden mit Schutzumschlag
    13,7 × 21,7 cm

    erscheint Ende Oktober 2017

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